Als Konsequenz aus der UNICEF-Affäre, welche die Fundraising-Szene mehrere Monate beschäftigt hatte (vgl. u.a. “Es werde Transparenz - Spendenmarkt im Umbruch“), hat der im April neu gewählte UNICEF-Vorstand nun beschlossen, vorerst keine Provisionen mehr an professionelle Spendensammler zu zahlen.

Jürgen Heraeus, der neue Vorsitzende des Kinderhilfswerkes, sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in einem Interview, dass Provisionen für UNICEF mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden problematisch zu vermitteln seien. Wenn man mit Provisionen wieder anfangen sollte, müsse dies mit allen Gremien - auch mit den ehrenamtlichen Mitarbeitenden - abgestimmt sein. Und wenn kein Verständnis dafür zu gewinnen sei, dann solle man es am besten lassen.

Das gesamte Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Wir werden erst mal keine Provisionen zahlen”

Foto: penjelly - Quelle: www.flickr.de

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