Diakonie Online
März 18, 2008
Unter www.mensch-fuer-mensch-digital.de können Interessierte derzeit eine virtuelle Ausstellung des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland besuchen. Den Menschen soll damit die Arbeit der Diakonie über moderne Kommunikationsmittel nahe gebracht werden. Mit diesem Internet-Angebot wird eine reale Wanderausstellung begleitet, die derzeit mit dem Motto “Mensche für Mensch. gegründet in der Liebe” durch die Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt tourt.
Dabei führt ein Link auf der animierten Website beispielsweise auf die geschichtliche Entwicklung der Diakonie. Begleitet von säuselnd-einlullender Gitarren- und Geigenmusik wird man in das erste Jahrhundert nach Christus zurückgeführt, um nach einem großen Sprung ins Mittelalter zu Elisabeth von Thüringen zu gelangen, nach einem erneuten 300-Jahre-Sprung zur Reformation zu kommen und danach in wesentlich kürzeren Zeitabschnitten bis in die Gegenwart zu kommen.
Unter dem Stichwort “Diskurs” wiederum befindet sich ein viruelles Forum, auf dem allerdings bislang kaum Einträge vorzufinden sind. Da hatten sich die Macher wohl etwas mehr versprochen … (wobei ich ihnen zur Diskurs-Suche allerdings auch eher zu einem Blog geraten hätte, was sicherlich mit meinen persönlichen Vorlieben internetter Kommunikation zu tun hat
).
Auf einem weiteren Link findet man dann die Tourdaten der realen Wanderausstellung. Leider allerdings nicht sonderlich aktuell. Vermerkt ist noch immer der Ausstellungszeitraum vom 09. Januar bis zum 29. Februar 2008 in Weimar. Und das ist ja jetzt doch schon etwas her. Außerdem empfinde ich die Begleitmusik hier als etwas anstrengend.
Die aktuellsten Beiträge findet man noch im “Raum der Lichter”, wo jede/r Interessierte selber ein “Licht anzünden” kann. Das ist ganz lustig, und es gibt hier auch eine ganze Reihe an “Lichtern”, deren Kommentare zu lesen ganz spannend ist. Aber auch hier regt mich die Begleitmusik eher dazu an, dabei zumindest den Ton abzustellen.
Und was die “Menschen”-Seite eigentlich soll, ist mir nicht wirklich klar geworden.
Alles in allem reißt mich die Site nicht vom Hocker. Viel technische Spielerei, aber mir wird nicht wirklich klar, was die Site eigentlich soll. Eine echte Begleitung der realen Ausstellung? Ich hatte noch keine Gelegenheit, sie zu besuchen. Vielleicht könnte ich den Website-Auftritt dann besser verstehen. – Aber eigentlich sollte er doch aus sich selber heraus verständlich sein.
Foto: S. Hofschlaeger – Quelle: www.pixelquelle.de
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